Berufungskommission

Zur Vorbereitung von Berufungsvorschlägen werden Berufungskommissionen gebildet, in denen die Professorinnen und Professoren über die absolute Mehrheit der Stimmen verfügen. Den Berufungskommissionen können auch Professorinnen und Professoren anderer Hochschulen angehören. Die Mitglieder der Berufungskommission werden nach Gruppen getrennt von ihren jeweiligen Vertreterinnen und Vertretern im Fakultätsrat gewählt. Die Gruppe der Studierenden ist insbesondere zur Feststellung der pädagogischen Eignung der Vorzuschlagenden zu hören; ihre Äußerung ist der Vorschlagsliste beizufügen. Die Frauenbeauftragte sollte darüber hinaus frühzeitig mit einbezogen werden.

Der Berufungskommission gehören an:

  • vier Professorinnen/Professoren, die sich nicht im Ruhestand befinden
  • eine Mitarbeiterin/ein Mitarbeiter
    Wenn die Fakultät sowohl über akademische als auch über andere Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter verfügt, machen beide Gruppen einen gemeinsamen Vorschlag
  • zwei Studierende der jeweiligen Fakultät
  • die Frauenbeauftragte mit Rede- und Antragsrecht

 

Bei Berufungen, die die Lehrgebiete der vollintegrierten deutsch-französischen Studiengänge wesentlich betreffen, ist das Deutsch-Französische Hochschulinstitut (DFHI) berechtigt, eine Vertreterin/einen Vertreter in die Berufungskommission zu entsenden.

Aus dem Kreis ihrer Mitglieder wählt die Berufungskommission eine Vorsitzende/einen Vorsitzenden, die Professorin/der Professor der Hochschule ist .

Die Berufungskommission prüft die eingegangenen Bewerbungen und legt dem Fakultätsrat einen Berufungsvorschlag mit Begründung für die Reihenfolge vor. Bestandteil des Berufungsvorschlages sind auch die schriftlichen Feststellungen der Studierenden zur pädagogischen Eignung der Vorzuschlagenden sowie die schriftliche Stellungnahme der Frauenbeauftragten.

Mit der Beschlussfassung des Fakultätsrates über den Berufungsvorschlag endet die Zuständigkeit der Berufungskommission im anstehenden Berufungsverfahren.

Sobald der Fakultätsrat dem Berufungsvorschlag zugestimmt hat, erfolgt eine Anhörung im Senat, danach wird der Vorschlag dem zuständigen Ministerium zugestellt.

 

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