Zur Wirkung des fairen Handels - im globalen Süden und bei uns

Wissenschaftlicher Vortrag zum fairen Handel(n)
Wann 13.11.2018
von 18:00 bis 19:30
Wo Rathaussaal im Rathaus St. Johann, Rathausplatz 1, 66111 Saarbrücken
Kontaktname
Kontakttelefon +49 681 5867-762
Teilnehmer am fairen Handel Interessierte, insbesondere Mitglieder der Hochschulen des Saarlandes und interessierte Bürgerinnen und Bürger
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Die FairTrade-Inititative an der htw saar und das Aktionsbündnis "Faire Uni Saar" in Kooperation mit der Fairtrade-Initiative Saarbrücken laden ein zum Vortrag

Zur Wirkung des fairen Handels - im globalen Süden und bei uns

von Dr. Stefan Silvestrini von der CEval GmbH, Centrum für Evaluation, Saarbrücken.

Im Anschluss an den Vortrag laden die Fairtrade-Initiativen und das Aktionsbündnis zu einem Umtrunk, bei dem die Inhalte des Vortrags weiter vertieft werden können.

Kurzfassung

Der faire Handel wirkt sich in vielfältiger Weise auf die Lebensverhältnisse bei den Produzenten im globalen Süden aus. Auch in den Konsumentenländern hat der faire Handel in den vergangenen Jahren zu gesellschaftlichen Veränderungen bspw. im Verbraucherverhalten beigetragen.

Während die Wirkungen in den Produzentenländern mittlerweile in zahlreichen Untersuchungen belegt und kritisch diskutiert wurden, fehlte bislang eine entsprechende Analyse für den ‚Norden‘. 2017 wurde am Centrum für Evaluation an der Universität des Saarlandes erstmalig den Trends und Wirkungen des fairen Handels in Deutschland auf den Grund gegangen.
Weiterhin beschäftigte sich im vergangenen Jahr das Team um Herrn Dr. Silvestrini nach 2012 zum zweiten Mal mit dessen Wirkungen im Süden. Hierbei wurden anhand von sechs produktgruppenspezifischen Fallstudien wirtschaftliche, soziale und umweltbezogene Entwicklungen untersucht, die sich seither bei den Produzenten eingestellt haben.

In seinem Vortrag wird Herr Silvestrini auf beide Aspekte eingehen und versuchen, durch die Verknüpfung der beiden Wirkungsfelder ‚Produzenten‘ und ‚Konsumenten‘, einen ganzheitlichen Blick auf das Phänomen des fairen Handels zu ermöglichen. Dabei werden nicht nur die Entwicklungserfolge aufgezeigt, sondern auch die Herausforderungen, denen der faire Handel in den kommenden Jahren begegnen muss, um weiterhin zu einem faireren Miteinander in globalen Wertschöpfungsketten beitragen zu können.

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