Öffentlicher Fachvortrag zur Zusammenarbeit von Jugendhilfe und Psychiatrie in der Geschichte der Heimerziehung

Am 31. Mai 2016 findet an der Fakultät für Sozialwissenschaften unter der Leitung von Prof. Dr. Ulrike Zöller ein Studientag zum Thema „Geschichte der Heimerziehung: Betroffenen Gehör verschaffen“ statt.

Die Studierenden werden an die gesellschaftspolitische und erziehungswissenschaftlichen Debatte herangeführt, die in den letzten Jahren um Grenzverletzungen und Gewalt in öffentlichen und kirchlichen Institutionen in Deutschland geführt wurde.

Im Rahmen des Studientages hält Prof. Dr. Manfred Kappeler einen öffentlichen Fachvortrag mit dem Titel „Eine verhängnisvolle Verstrickung – Die Zusammenarbeit von Jugendhilfe und Psychiatrie in der Geschichte der Heimerziehung“.

Prof. Dr. Manfred Kappeler ist Sozialpädagoge, Kinder- und Jugendlichenpsychotherapeut, emeritierter Professor für Sozialpädagogik an der TU Berlin sowie Sachbuchautor und außerdem einer der Begründer der Reform zu autoritären Erziehungsvorstellungen. Für seinen Einsatz für die ehemaligen Heimkinder wurde ihm im Jahr 2015 das Bundesverdienstkreuz verliehen.

Alle Interessierten sind herzlich zum Fachvortrag eingeladen. Eine Anmeldung ist nicht notwendig.

Wann: 31.05.2016, 18:00 – 19:30 Uhr
Wo: Campus Rastpfuhl, Aula

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