Studierende mit psychischen Erkrankungen – Herausforderungen für die Gestaltung von Studium und Beratung

Bei einer Umfrage gaben 7% der befragten Studierenden an, sich durch eine gesundheitliche Beeinträchtigung im Studium eingeschränkt zu fühlen. Bei 45% der Studierenden seien psychische Erkrankungen der Grund dafür.
Wann 24.11.2017
von 09:00 bis 14:00
Wo CRB, n.n
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Teilnehmer Das Seminar richtet sich an Lehrende, Mitarbeitende zentraler und dezentraler Beratungsstellen sowie der studien- und prüfungsbezogenen Verwaltung der htw saar und der UdS
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7% der Studierenden in Deutschland fühlen sich durch eine gesundheitliche Beeinträchtigung im Studium eingeschränkt. Zu diesem Ergebnis kam es bei der Umfrage „beeinträchtigt studieren“ des Deutschen Studentenwerks. Nach Selbsteinschätzung der teilnehmenden Studierenden wirken sich für 45% von ihnen psychische Beeinträchtigungen am stärksten auf das Studium aus. Sowohl Lehrende als auch in der Beratung tätige Personen stoßen im Umgang mit Studierenden mit psychischen Beeinträchtigungen immer wieder an ihre Grenzen.

 

Ziele:

Ziel ist es, den Teilnehmenden einen ersten Überblick über die Situation von Studierenden mit psychischen Beeinträchtigungen zu geben.

Inhalte:

  • Überblick über die häufigsten psychiatrischen Störungsbilder: Angststörungen, Depression, Schizophrenie, Persönlichkeitsstörungen, Essstörungen…
  • Kommunikation in schwierigen Gesprächssituationen
  • Herausforderungen in der Lehre
  •  Auswirkungen von psych. Erkrankungen im Studium
  • Fallbeispiele der Beteiligten

Referent:

Rainer Weber, Dr. rer. medic., Dipl.-Psychologe, Leitender Psychologe und Stellvertreter Lehre der Klinik für Psychosomatik und Psychotherapie, Universitätsklinikum Köln, Medizinische Fakultät der Universität zu Köln