Informatik und Web-Engineering (Bachelor)

Studienziele

Das Web entwickelt sich sehr schnell. Die Anwendungsbereiche werden immer vielfältiger (Mobile Anwendungen, soziale Netzwerke, kooperative Spiele, E-Commerce, Webservice). Dadurch entstehen neue Berufe im Bereich des Web Engineerings.

Der Bachelorstudiengang „Informatik und Web Engineering“ beinhaltet eine praxisorientierte Ausbildung. Er befähigt insbesondere dazu, Aufgaben im Bereich der Web-Anwendungen zu übernehmen.

Daraus leiten sich verschiedene Berufsprofile ab: Software-Entwickler, Anwendungsbetreuer oder Administrator sowie Tätigkeiten im Bereich Software-Qualität oder IT-Beratung. 

Das Studium zielt darauf ab, die Studierenden für eine Position in französischen oder deutschen Unternehmen mit internationalen Verbindungen zu qualifizieren.
 

Zielgruppe

Der Bachelor Studiengang richtet sich an Abiturientinnen und Abiturienten mit allgemeiner oder fachgebundener Hochschulreife, die sich für Informatik interessieren, insbesondere für Web-Technologien. Er ist für diejenigen attraktiv, die eine internationale Karriere anstreben und sich auf die Arbeit in multinationalen Teams vorbereiten möchten. Studieninteressierte sollten ausbaufähige Französischkenntnisse mitbringen und offen für die französische Kultur sein.

Studieninhalte

Das Studium findet abwechselnd an der Université de Lorraine in Metz (1., 2. und 5. Semester) und der htw saar in Saarbrücken (3. und 4. Semester) statt. Es werden folgende Inhalte vermittelt:

  • Grundlagen Informatik (Algorithmen, prozedurale und objektorientierte Programmierung)
  • Kernfächer Informatik ( Betriebssysteme, Datenbanken, Rechnerarchitektur, Rechnernetze)
  • Web-Technologien (statische und dynamische Webseiten, PHP, MySQL, Webdesign)
  • Fremdsprachen (Französisch und Englisch)
  • Interkulturelle Kompetenz (Gesellschaft, Unternehmenskultur, Präsentations- und Verhandlungstechniken, Rechts- und Industrienormen,...)
  • Human Factors und Ergonomie vermitteln ein besseres Verständnis künftiger Nutzer unabhängig von Vorwissen, Beruf, Alter oder Kultur.
  • Kennenlernen der Berufswelt durch 6-monatiges Praktikum inklusive Bachelorarbeit in Frankreich bzw. im französischsprachigen Ausland
  • Naturwissenschaftliche Kompetenzen (Mathematik und Statistik für Informatiker)

Es besteht die Möglichkeit, seine Fremdsprachenkenntnisse und interkulturellen  Erfahrungen durch ein Erasmus-Semester im fünften Semester noch zu erweitern. Der Studiengang wird durch die deutsch-französische Hochschule evaluiert und gefördert. Damit erhalten alle Studierenden eine Mobilitätsbeihilfe in der Studienphase in Metz und während des Praktikums im Partnerland.

 


Berufsbild

Informatik stellt Wissen bereit, optimiert die Verwaltung und Organisation von Unternehmen und Behörden, ermöglicht die Kontrolle und Steuerung von komplexen Systemen, ermöglicht sich zu informieren, zu lernen, zu kommunizieren, zu spielen. Die Informatik wird in vielfältigen Bereichen eingesetzt: Banken und Versicherungen, Handel und Wirtschaft, Medizin und Gesundheitswesen, Verkehrs- und Automobiltechnik, Energiewesen, Internet und Telekommunikation, Spiele und Unterhaltung, Ausbildung, Forschung und Wissenschaft. In dieser multidisziplinären Welt entwickeln Informatiker/innen Software (Software-Entwickler, Testingenieur, Webdesigner), betreuen Rechnerinfrastrukturen (Systemadministratoren, Anwendungsbetreuer), beraten Kunden (IT-Berater), kümmern sich um Sicherheit (IT-Sicherheitsexperte) und vieles mehr. Kontinuierliche Weiterbildung ist wichtig.

Für die Entwicklung heutiger Systeme werden immer mehr Kenntnisse nicht nur technischer und naturwissenschaftlicher Art benötigt. Das Wissen über Anwender, Interfacedesign, Kultur, Unternehmensführung und Wirtschaft sowie die Fähigkeit in zunehmend multikulturellen Teams und mit anderen Ländern zusammen zu arbeiten, wird in einer internationalen Welt immer wichtiger. Fremdsprachliche und interkulturelle Kompetenzen sind hierfür unverzichtbar. Informatiker/innen, die in der Lage sind gleichermaßen bei einem französischen Kunden, einem Partnerunternehmen in Frankreich oder z. B. in den Vereinigten Staaten zu arbeiten, sind rar. Die Studierende dieses Studiengangs werden besonders darauf vorbereitet.

Das binationale deutsch-französische Studium des DFHI/ISFATES bereitet die Studierenden auf einen Berufsweg vor, der vielfältige und interessante Aufgaben im Rahmen einer Fach- oder Führungskarriere bereithält.

Siehe dazu die Videointerviwes von ehemaligen Studierenden anlässlich der 35-Jahr-Feier des DFHI im November 2013:

Interview 1  Interview 2   Interview 3  Interview 4
Interview 5
    Interview 6   Interview 7   Interview 8 

Der aktuelle Bedarf an Informatiker/innen ist nach wie vor hoch, bestätigt der Bundesverband Informationswirtschaft, Telekommunikation und neue Medien (BITKOM).

Weiterführendes Masterstudium

Im Anschluss an den Bachelor/Licence „Informatik und Web Engineering“ wird ein deutsch-französischer Masterstudiengang Informatik mit vier Vertiefungsrichtungen angeboten: Software-Engineering, Entscheidungsunterstützungssysteme, Mensch-Maschine-Interaktion, Sicherheit in Informations- und Kommunikationssystemen (Näheres siehe dort). In allen vier Vertiefungsrichtungen besteht die Möglichkeit, das letzte Semester an der "École Polytechnique der Montréal" in Kanada zu absolvieren.


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Studiengangsleitung

 

 

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